1. Quartal 2018: Das Weltall in der Hosentasche

Dienstag, 20. Februar 2018 um 19:30 Uhr

 

Das Weltall in der Hosentasche

Morgens früh aufstehen. Es ist noch dunkel und kalt. Mit dem Auto zur Arbeit. Mittagspause. Der Magen knurrt - kleiner Snack. Kurz raus an die frische Luft. Es regnet und stürmt. Endlich Feierabend. Wo ist der Schlüssel? Gefunden!!! Einen Freund besuchen. Mist - verfahren! Abends endlich ein wenig fernsehen. Schlafen. Im täglichen Leben denkt man nicht an das Weltall. Warum auch? Es scheint ja weit weg zu sein und was "da oben" vor sich geht, hat ohnehin keinen Einfluss auf mich. Weit gefehlt! Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass astronomische und kosmische Einflüsse und Gesetze unser Leben großteils bestimmen. Der Tag hat 24 Stunden. Die Erdrotation bestimmt den Tag. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Erdachse steht schief. Goldring am Finger, Schlüsselbund aus Metall. Alles Elemente, entstanden in Sternen und durch Sternenexplosionen. Navi im Auto. GPS-Satelliten in 20.000 km Höhe versorgen uns mit Daten. Cheeseburger zu Mittag. Die Kalorien liefert unsere Sonne. Und abends CSI gucken. Das Fernsehsignal stammt vom Satelliten. Und wir selbst? Würde es uns geben, wenn die Dinos nicht durch eine kosmische Katastrophe ausgelöscht worden wären?

1. Quartal 2018: Die Sicht der Dinge

Dienstag, 27. Februar 2018 um 19:30 Uhr

 

Die Sicht der Dinge - Wie groß ist eigentlich unser Universum (und wie groß sind die Dinge darin)?

Im Universum soll es 70 Trilliarden Sterne geben! Das ist eine Sieben mit 22 Nullen! Und gibt es somit wirklich mehr Sterne in unserem Universum als Sandkörner auf der Erde? -Selbst eine Billion Atome auf einem 'Haufen' kann man mit dem bloßen Auge (normalerweise) noch nicht sehen.Solch große Zahlen begegnen uns nicht im täglichen Leben - man kann sich darunter nichts mehr vorstellen.Wie soll man diese Dimensionen des ganz Großen und ganz Kleinen überhaupt begreifen? Geht nicht? Vielleicht ja doch! Im Vortrag "Die Sicht der Dinge" werden der Mikro- und der Makrokosmos auf ungewöhnliche Weise betrachtet. Wie sähe es beispielsweise aus, wenn die Sonne nur die Größe eines Kirschkerns (oder eines Sandkorns) hätte? Ein Atomkern als Kirschkern? Wie groß wäre ein Mensch, wenn er aus Legosteinen statt aus Atomen bestehen würde? Mit Hilfe ausgefallener Darstellungsweisen gelingt es vielleicht doch, die unglaubliche Größe des Universums und die unfaßbare Winzigkeit von Atomen ein wenig zu verstehen.